Vit. D, Grippe und Erkältung

Eine ganze Reihe von Untersuchungen bestätigt inzwischen den Einfluss von Vitamin D auf das Immunsystem. Hier eine Auswahl zum Thema Erkältungskrankheiten:

Eine Studie mit 19.000 Menschen zeigt, dass ein Vitamin-D-Defizit das Erkältungsrisiko um 40 % erhöht.
Ginde et al.: Archives of Internal Medicine, 169;4 (2009) 384 doi; 10.1001/archintern-med.2008.560

Die Aktivität von T-Zellen, die bisher noch nicht mit Erregern in Kontakt gekommen sind, hängt aktuellen Daten aus „Nature“ zufolge vom Vorhandensein von Vitamin D ab.
Rode von Essen M et al.: Nature Immunology 11(2010) 344-349 doi.:10.1038/ni.1851

Eine Vitamin-D-Substitution reduziert möglicherweise das Infektionsrisiko: eine japanische Studie mit Schulkindern zeigt, dass 40 % der Kinder, die in der Zeit von Dezember bis März eine erhöhte Vitamin-D-Zufuhr (12.000 I. E. = Internationale Einheiten, pro Tag) bekamen, vor einer Grippe bewahrt wurden.
Urashima M et al.: Am J Clin Nutr 91 (2010) 1255-1260 doi: 10.3945/ajcn.2009.29094

Quelle: Praxis-Depesche 2/2011

Unser Kommentar: R. Meyer aus Pirmasens hat in der Zeit von 2003 bis 2006 an seinen behandelten Patienten, die fast immer chronisch krank waren, zeigen können, dass bei über 90% (!) der Untersuchten der Vitamin-D-Spiegel zu niedrig war! Selbst wenn man die Grenze nach unten gesetzt hätte, wären es immer noch 70 % gewesen!
Wir empfehlen übrigens, natürliches Vitamin D zu konsumieren. Chemisch synthetisiertes Vitamin D ist fast immer an einer Stelle des Moleküls verändert - wahrscheinlich aus patentrechtlichen Gründen. Wir wissen nicht, ob dieses chemisch-synthetische Vitamin D einen natürlichen Sinn stiftenden Weg im Körper oder in den Zellen nimmt.