Schülerinnen entlarven Vitaminlüge

Peinlich: In einem Vitamingetränk mit angeblich sehr hohem Vitamin-C-Gehalt fanden neuseeländische Schülerinnen kaum eine Spur von Vitamin C.

"Am Anfang stand eine harmlose Schulaufgabe. Anna Devathsan und Jenny Suo hatten sich im Rahmen des naturwissenschaftlichen Unterrichts am Pakuranga College, einer Mittelschule in einem Vorort der neuseeländischen Metropole Auckland, ein Experiment für einen Schulwettbewerb auszudenken. Als Liebhaberinnen von Fruchtsäften verfielen sie auf den Gedanken, ihre bevorzugten Getränke auf den Vitamin-C-Gehalt zu untersuchen. Und dabei kam Überraschendes ans Licht: In einem Soft-Drink auf der Basis von Johannisbeer-Sirup mit dem Namen Ribena, der sich namentlich in angelsächsischen Ländern großer Beliebtheit erfreut (und auch in der Schweiz erhältlich ist), entdeckten die beiden Mädchen kaum eine Spur von Vitamin C. Dabei hätte das Getränk laut der neuseeländischen Werbung (...) voll von "Johannisbeeren mit dem vierfachen Vitamin-C-Gehalt von Orangen" sein sollen. (...)" Quelle: Neue Zürcher Zeitung, 30. März 2007

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