Was wird hier eigentlich behandelt?
28/Februar/2008/07:56 Abgelegt in:Hypnose
Kann eine Fußmassage Rückenschmerzen lindern? In England wurde diese Frage wissenschaftlich überprüft.
Forscher aus Liverpool randomisierten 243 Patienten mit chronischen Rückenschmerzen in drei Gruppen. Gruppe A erhielt zusätzlich zur Standardbehandlung durch den Hausarzt eine Reflexzonenmassage der Fußsohlen. Gruppe B wurde mit einer Entspannungstherapie behandelt, und Gruppe C erhielt lediglich die hausärztliche Fürsorge.
Sowohl bei Therapieende als auch sechs Monate danach zeigten sich keine signifikanten Gruppendifferenzen bezüglich des Schmerzens oder der Funktion, die beiden primären Endpunkte der Studie. Die Autoren ziehen daraus den Schluss, dass die additive Reflexzonentherapie bei chronischen Rückenschmerzen nicht wirksam sei.
Forscher aus Liverpool randomisierten 243 Patienten mit chronischen Rückenschmerzen in drei Gruppen. Gruppe A erhielt zusätzlich zur Standardbehandlung durch den Hausarzt eine Reflexzonenmassage der Fußsohlen. Gruppe B wurde mit einer Entspannungstherapie behandelt, und Gruppe C erhielt lediglich die hausärztliche Fürsorge.
Sowohl bei Therapieende als auch sechs Monate danach zeigten sich keine signifikanten Gruppendifferenzen bezüglich des Schmerzens oder der Funktion, die beiden primären Endpunkte der Studie. Die Autoren ziehen daraus den Schluss, dass die additive Reflexzonentherapie bei chronischen Rückenschmerzen nicht wirksam sei.
KOMMENTAR: Viele Leser werden jetzt denken, "das hätte ich Ihnen vorher sagen können"! In der Tat, die Reflexzonenmassage ist nicht gerade die plausibelste aller alternativen Behandlungsformen. Was sie bei Rückenschmerzen ausrichten soll, weiß der Himmel. In der Alternativmedizin gibt es jede Menge fantastischer Behauptungen. Wenn sie nur häufig genug aufgestellt werden, führt schließlich irgend jemand eine Studie durch, um sie zu überprüfen. Das ist wahrscheinlich ganz in Ordnung so, aber es ist gleichzeitig kostspielig, ermüdend und wenig erfolgversprechend. Ich meine, man sollte die jeweiligen Hypothesen zunächst einmal sehr kritisch auf ihre Plausibilität überprüfen. Wenn die nicht Hand und Fuß hat, sollte man sich einem anderen Thema zuwenden. Diese Strategie würde viel Geld und Energie sparen - und die vorliegende Studie wäre niemals konzipiert worden. E.ERNST.
• H. Poole ,5. Glenn, P. Murphy
A randomised controlled study of reflexology for the management of chronic low back pain. Eur. J. Pain 11 (2007) 878-887
Quelle: MMW Nr.7/2008
Unser Kommentar: Das ist die beste Frage, die ein Medizin-Wissenschaftler in den letzten Jahren in einer Zeitschrift gestellt hat: "Was wird hier eigentlich behandelt?"
Wenn der Autor wüsste, welche Rolle das Gehirn in der Therapie und Diagnostik spielt, welche abstrus wirkenden Therapien wirksam sind, dass sogar Placebo wirksam ist, würde er endlich bei Begutachtung und Therapie "das Gehirn nutzen" im wahrsten Sinne des Wortes, könnte er verstehen, dass alle randomisierten und doppelt verblindeten Studien sinnlos sind.
Heilung kann nur mit der bewussten und unbewussten Kooperation bzw. Einwilligung eines Menschen geschehen. Die Aufgabe von Ärzten sollte es vielmehr sein, mit dem Patienten herauszufinden, mit welchem therapeutischen Verfahren er kooperiert, was ihn bewusst und unbewusst daran hindert, sich die Erlaubnis zu geben gesund zu werden.
Was nutzen die teuren Studien zur Effizienz der Therapie des Bluthochdruckes, wenn bereits nach einem Jahr 40% aller Patienten die Medikation nicht mehr oder nicht mehr in angeordneter Weise durchführen? Wenn Patienten über Symptomverschiebungen klagen? Wenn aus unerklärlichen Gründen Rezidive auftreten?
Fragen, die unseres Erachtens in der Funktion unseres Gehirns begründet sind - im UNBEWUSSTEN.
Nutzen Sie Selbstorganisatorische Hypnose, lernen Sie die Sprache Ihres Gehirns, lernen Sie, mit Ihrem Unbewussten zu verhandeln.
• H. Poole ,5. Glenn, P. Murphy
A randomised controlled study of reflexology for the management of chronic low back pain. Eur. J. Pain 11 (2007) 878-887
Quelle: MMW Nr.7/2008
Unser Kommentar: Das ist die beste Frage, die ein Medizin-Wissenschaftler in den letzten Jahren in einer Zeitschrift gestellt hat: "Was wird hier eigentlich behandelt?"
Wenn der Autor wüsste, welche Rolle das Gehirn in der Therapie und Diagnostik spielt, welche abstrus wirkenden Therapien wirksam sind, dass sogar Placebo wirksam ist, würde er endlich bei Begutachtung und Therapie "das Gehirn nutzen" im wahrsten Sinne des Wortes, könnte er verstehen, dass alle randomisierten und doppelt verblindeten Studien sinnlos sind.
Heilung kann nur mit der bewussten und unbewussten Kooperation bzw. Einwilligung eines Menschen geschehen. Die Aufgabe von Ärzten sollte es vielmehr sein, mit dem Patienten herauszufinden, mit welchem therapeutischen Verfahren er kooperiert, was ihn bewusst und unbewusst daran hindert, sich die Erlaubnis zu geben gesund zu werden.
Was nutzen die teuren Studien zur Effizienz der Therapie des Bluthochdruckes, wenn bereits nach einem Jahr 40% aller Patienten die Medikation nicht mehr oder nicht mehr in angeordneter Weise durchführen? Wenn Patienten über Symptomverschiebungen klagen? Wenn aus unerklärlichen Gründen Rezidive auftreten?
Fragen, die unseres Erachtens in der Funktion unseres Gehirns begründet sind - im UNBEWUSSTEN.
Nutzen Sie Selbstorganisatorische Hypnose, lernen Sie die Sprache Ihres Gehirns, lernen Sie, mit Ihrem Unbewussten zu verhandeln.