Lachende Mutter - gesundes Kind?

Der Japaner Hajime Kimata hat zahlreiche Zusammenhänge zwischen emotionalem Erleben und allergischen Symptomen aufgedeckt - sei es der negative Einfluss von stressigen Videospielen oder dauerndem Handygeklingel auf das atopische Ekzem, der positive Einfluss von Mozartmusik und Küssen auf allergische Hautreaktionen oder die lindernde Wirkung von Weinen und Schluchzen auf die Symptome einer Naturlatexallergie. Eine aktuelle Publikation beschreibt nun den antiallergischen Effekt des Stillens unmittelbar nach Sehen eines lustigen Films:
Bei derart "behandelten" atopischen und nicht atopischen Müttern stieg die Melatonin-Konzentration in der Muttermilch an, die damit gestillten Säuglinge mit atopischem Ekzem reagierten anschließend vermindert im Pricktest. Nach dem Sehen eines neutralen Kontrollfilms blieben diese Veränderungen aus. bk
Kimata H.J Psychosom Res 2007; 62: 699-702, Quelle: Allergo J 2008;17