Mütter überfordern durch zuviel Worte
20/Dezember/2006/07:50 Abgelegt in:Psyche
HAMBURG - Für die frühkindliche Sprachentwicklung sind die Väter wichtiger als die Mütter - weil sie weniger reden als die Frauen. Wie das Magazin GEO meldet, haben Forscher der Universität North Carolina mit dem verbreiteten Vorurteil aufgeräumt, die "Muttersprache" werde vor allem durch weibliche Bezugspersonen geprägt.
An 92 Familien mit berufstätigen Männern und Frauen haben Lynne Vernon-Feagans und ihre Kollegen untersucht, wie oft ein Elternteil mit Zwei- bis Dreijährigen sprach und welche Satzmuster dabei benutzt wurden. Ergebnis: Obwohl die Mütter weit mehr mit den Sprösslingen redeten und wesentlich häufiger Fragen an sie richteten, orientierte sich der Nachwuchs an den Männern, etwa indem er deren Satzbau imitierte. Je größer der Wortschatz des Vaters, desto schneller schritt die Sprachentwicklung des Kindes voran. Die Forscherin vermutet, dass Frauen die Kleinstkinder mit zu vielen Worten überfordern. Erst wenn der Nachwuchs schon älter als drei Jahre ist, übernimmt die Mutter die Leitung. Das Sprachvermögen von Schülern hängt hauptsächlich von dem ihrer Mütter ab. Quelle: Der Kassenarzt, Nr. 21, Dezember 2006
Kommentar: Frauen bräuchten mehr Klarheit für das, was sie fühlen, welchen unerfüllten oder erfüllten Bedürfnissen diese Gefühle entspringen, und wie, d.h. mit welchen Strategien konkret diese Bedürfnisse erfüllt werden könnten. Wenn frau darüber keine Klarheit hat, wird sie meist dazu tendieren, mehr Worte zu gebrauchen als nötig und effektiv ist, was häufig zu einem "Abschalten" beim (männlichen) Gegenüber führt. Menschen, die viel reden, das heisst, mehr als 30 bis 40 Worte gebrauchen, um das auszudrücken, was in ihnen lebendig ist, haben meist ein starkes unerfülltes Bedürfnis nach Einfühlung, d.h. die Klarheit möge bitte von außen kommen - damit sind ihre Kinder wahrhaftig überfordert.
Männer haben nicht mehr Klarheit für sich selbst als Frauen - weit gefehlt. Sie tendieren eher dazu, sich beherrschen oder sich zurückzuziehen (siehe auch: "Der Sensenmann steht auf echte Kerle").
Kommentar: Frauen bräuchten mehr Klarheit für das, was sie fühlen, welchen unerfüllten oder erfüllten Bedürfnissen diese Gefühle entspringen, und wie, d.h. mit welchen Strategien konkret diese Bedürfnisse erfüllt werden könnten. Wenn frau darüber keine Klarheit hat, wird sie meist dazu tendieren, mehr Worte zu gebrauchen als nötig und effektiv ist, was häufig zu einem "Abschalten" beim (männlichen) Gegenüber führt. Menschen, die viel reden, das heisst, mehr als 30 bis 40 Worte gebrauchen, um das auszudrücken, was in ihnen lebendig ist, haben meist ein starkes unerfülltes Bedürfnis nach Einfühlung, d.h. die Klarheit möge bitte von außen kommen - damit sind ihre Kinder wahrhaftig überfordert.
Männer haben nicht mehr Klarheit für sich selbst als Frauen - weit gefehlt. Sie tendieren eher dazu, sich beherrschen oder sich zurückzuziehen (siehe auch: "Der Sensenmann steht auf echte Kerle").