Der Begriff "orthomolekular" hat seinen Ursprung in dem griechischen Wort "orthos" (=richtig, gut) und dem lateinischen Wort "molecula" (= Baustein von Substanzen).

Damit alle Stoffwechselprozesse im Körper störungsfrei ablaufen können, fordert die Orthomolekulare Medizin, dass alle notwendigen Mikronährstoffe in ausreichender Menge zur Verfügung stehen müssen. Das Prinzip der Orthomolekularen Medizin beruht daher auf der gezielten und teilweise sehr hohen Zufuhr von Mikronährstoffen; entscheidend dabei ist die richtige Auswahl und Konzentration der Stoffe. Der Nobelpreisträger Linus Pauling begründete dieses Prinzip, das seit 1978 in den USA als offizielles Heilverfahren zugelassen ist.

Ziele der Orthomolekularen Medizin sind die Erhaltung und Verbesserung der Gesundheit und der Leistungsfähigkeit sowie die Vorbeugung chronischer Erkrankungen, wie z.B. Diabetes mellitus oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Dabei kann sie auch schulmedizinischer Behandlungsmethoden begleitend ergänzen.

Die vielfach empfohlene gesunde Ernährung reicht heutzutage nicht mehr aus um den täglichen Bedarf an Vitalstoffen abzudecken. Im Krankheitsfall steigt der Bedarf mehrfach, die Mängel verzögern den Genesungsprozess oder lassen ihn chronisch werden. Z.B. für die Behandlung einer Erkältung sind drei bis acht Gramm Vitamin C pro Tag zu empfehlen, was etwa einhundert Orangen entspricht.
Unsere Lebensbedingungen haben sich in den letzten Jahren stark verändert, so dass der menschliche Organismus unter anderem durch falsche Ernährung und falsche Lebensweise, letztlich durch eine Vielzahl von Stoffen aus der Umwelt mehr und mehr Belastungen und Schädigungen ausgesetzt ist. 
Veränderte Produktionsmethoden, die Weiterverarbeitung und Lagerung von Lebensmittel, die man oft nicht mehr als Lebensmittel bezeichnen kann, sowie der oft unkritische Einsatz immer neuerer Chemikalien in der Umwelt, darüber hinaus Luftverunreinigungen (Stickoxide, etc.), Strahlenbelastungen  oder bestimmte Arzneimittel, alle diese Noxen führen zur Bildung von sog. freien Radikalen.

Radikalbildung führt letztlich zu einer Erschöpfung das eigenen Vorrats an Antioxidantien (= Radikalfängern). Das ist der Grund für die Zerstörung von Zellen, den Bausteinen des menschlichen Organismus. Betroffen sind Zellen aller Art, seien es Gefäßwandzellen, Zellen im Gelenk (Arthrose),  oder auch Blutzellen. Der Mensch wird krank und altert früher.

Um sich gegen diese Einwirkungen zu schützen verfügt der Organismus über Schutzmittel, sog. Antioxidantien (= Neutralisatoren der Oxidation). Sie bestehen aus Mikronährstoffen, d.h. Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, bestimmten Pflanzenstoffen und Enzymen.

Ob diese Therapieform für Sie die passende ist, entscheiden wir nach einem Gespräch. Unsere Testverfahren geben Ihnen Auskunft darüber, von welchem Präparat Sie profitieren bzw. ob Sie überhaupt davon profitieren.